Grundstücksentwässerung

Hoher Sanierungsbedarf

Die Kanalisationssysteme auf privaten und gewerblichen Grundstücken sind um ein Vielfaches länger als das öffentliche Kanalisationsnetz. Zustandsbewertungen in verschiedenen Regionen ergaben eine Schadensquote von 50 bis 70 Prozent. Bei einem Fünftel der untersuchten Rohre besteht ein kurz- bis mittelfristiger Sanierungsbedarf, um größere Folgeschäden und Beeinträchtigungen zu vermeiden. Es gibt also viel zu tun – packen wir es an!

Die Probleme

Exfiltration:

Durch defekte Rohrleitungen kann Abwasser ins Erdreich gelangen. Die Einleitung von Schadstoffen in das Erdreich ist in Deutschland strafbar. Belastungen des Bodens und des Grundwassers sind unbedingt zu vermeiden.

Infiltration:

Wenn sauberes Grund- und Regenwasser in defekte Abwasserrohre eindringt, muss dieses in der Kläranlage ebenfalls gereinigt werden und führt somit zu steigenden Abwassergebühren.

Werterhalt der Immobilie

Undichte Rohrleitungen können bei Starkregenereignissen zu Rückstau, feuchten Kellern, Verstopfungen oder sogar zum Einsturz der Rohre führen. Werden die Schäden rechtzeitig erkannt, lassen sie sich einfach beseitigen und teure Folgeschäden vermeiden.

Mit dem bewährten BRAWOLINER® – System können die Sanierungsmaßnahmen schnell, dauerhaft und kostengünstig durchgeführt werden.

Kein Öffnen von Wänden und Böden nötig!
Nach dem Aushärten ist ein neues Rohr im Altrohr entstanden

Gebäudeentwässerung

Sanierung der Gebäudeentwässerung ohne Schmutz
und Lärm!

Feuchte Wände, modriger Geruch und Schimmelbildung sind häufige Schäden in Gebäuden. Die Ursache hierfür sind oft undichte Abwasserrohre aus denen Abwasser in das umgebende Mauerwerk wie Wände und Decken sowie die Gebäudesubstanz tritt.

Die Sanierung von Abwasserrohren in Gebäuden unterliegt besonderen Anforderungen und strengen bautechnischen Regeln.

Eine besondere Herausforderung stellen die hohen oder wechselnden Temperaturen dar, wie sie beispielsweise im Bereich der Küche oder der Waschmaschine vorkommen können.

Zur Sicherstellung eines dauerhaften Sanierungserfolges müssen die eingesetzten Materialien den Belastungen standhalten. Darüber hinaus müssen aus Gründen des Brandschutzes alle Sanierungslösungen für Abwasserleitungen in Gebäuden die Baustoffklasse mindestens B2 nach DIN 4102-1 erfüllen.

 

Das Sanierungssystem BRAWOLINER® HT erfüllt alle bautechnischen Anforderungen und verfügt darüber hinaus über die anspruchsvolle DIBt-Zulassung für die Sanierung von Abwasserleitungen innerhalb von Gebäuden.

Die Sanierungslösung für defekte Rohre innerhalb von Gebäuden ab DN 50

BRAWOLINER® HT wurde speziell für die Inhouse-Sanierung entwickelt.

Hierbei handelt es sich um einen High-Tech-Textilschlauch, der mit Epoxidharz getränkt und anschließend mittels Luft- oder Wasserdruck in das defekte Rohr eingebracht wird. Dabei kleidet der BRAWOLINER® HT das Rohr komplett aus und beseitigt somit alle bestehenden und auch potenziellen Schäden. 

Das Ergebnis ist ein komplett neues, dichtes Rohr im Altrohr mit verbesserten statischen Eigenschaften. 

Erfahren Sie hier alles rund um das Thema ganzheitliche Inhouse-Sanierung! Unter anderem auch die Sanierung von Anschlusswinkeln und Zuläufen der Abwasserrohre.

Ganzheitlich Sanieren ohne Freilegen der Rohre –
Und so geht´s:

Genau wie bei einem Arztbesuch spielt auch vor der Sanierung defekter Abwasserrohre die Untersuchung eine wichtige Rolle. Diese erfolgt mithilfe einer speziellen Kanalinspektions-Kamera.

Vor Beginn der Sanierung geben die Kamerabilder Aufschluss über den Zustand des Altrohres. Die TV-Befahrung zeigt Scherben, Risse, Bögen und Zuläufe, so dass die weiteren Sanierungsschritte anhand des Bildmaterials geplant werden können.

Anschließend wird das Altrohr gereinigt, indem es mit Wasser ausgespült wird. Ist das Altrohr von allen Verschmutzungen und Rückständen befreit, kann die Sanierung beginnen. Auch nach der Sanierung ist eine Kamerabefahrung sinnvoll. Auf diese Weise wird der Sanierungserfolg optisch geprüft und bestätigt. 

Vorteile der bewährten BRAWOLINER®-Sanierung:

  • Ohne Aufbruch- und Stemmarbeiten
  • Für nahezu alle Schadensbilder und alle Rohrmaterialien geeignet
  • Wesentlich kürzere Sanierungszeiten
  • Räume bleiben während der Sanierung bewohnbar
  • Umweltfreundlich, nachhaltig und dauerhaft
  • Halbarkeit von über 50 Jahren
  • Bis zu 50% günstiger als offene Bauweise
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